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Tod und das Mädchen

Hinterglasbild von Erich Schickling

Entstanden ca. 1985 unter dem Eindruck des Schubertschen Streichquartett, das Erich Schickling im Kaisersaal Ottobeuren vom Brandisquartett gehört hatte.

Dem liegt das gleichnamige Gedicht von Matthias Claudius zugrunde. Die Schlusszeilen des Gedichtes “ich bin nicht wild, sollst sanft in meinen Armen schlafen!” beziehen sich hier auf den Flöte spielenden Tod, der gleich dem König David durch die Musik über die irdische Grenze führt. Das Mädchen meint alles Vergängliche der Welt, das vom gesattelten Rösslein, hier sogar vom Einhorn, in die Verklärung getragen wird.