Die Erich-Schickling-Stiftung lädt im Mai zu zwei Veranstaltungen ein, die zum Haus in eigener Beziehung stehen:

 

Am Samstag, den 8.Mai um 17 Uhr

wird der Herausgeber Max Oberdorfer seinen neu erschienenen Bildband im Grünewald-Verlag zu

"ROMANO GUARDINI-Zeugnisse eines grossen Lebens" vorstellen.

 

Auch 40 Jahre nach seinem Tod zieht der große Theologe, Philosoph und Pädagoge Romano Guardini Menschen in seinen Bann. Mit bisher unzugänglichen Dokumenten und unveröffentlichten Texten sowie eigens für diesen Bildband aufgenommenen Fotos zeichnet Oberdorfer Lebenslinien, Freundschaften und Denken Guardinis nach. In der Schickling-Stiftung wird er Texte aus diesem Buch lesen, insbesondere in Bezug auf das religiöse Bildwerk Erich Schicklings, der durch Romano Guardini tiefe Inspiration erfahren hat.

 

 

Am Samstag, den 29.Mai um 17 Uhr

wird Prof. Dr. Otto Betz aus Passau wieder mit einem Vortrag zu hören sein.  „Musik: du Wasser unsres Brunnenbeckens“ ist der Titel seines Vortrages sein, der beziehungsreich inmitten eines Klavierprogrammes mit Werken von Haydn, Strawinsky, Bach und Chopin stehen wird, gespielt von der Karlsruher Pianistin Ulrike Meyer, die auch die Erich-Schickling-Stiftung leitet. „Vielleicht war Pythagoras der erste, der die musikalischen Gesetze als Baugesetze der Welt verstand und die Klangstrukturen als Offenbarungen wahrnahm, durch die wir mit den Geheimnissen des Daseins vertraut werden. So brauchen wir uns nicht zu wundern, wie stark uns Musik im Inneren bewegen kann“ (Otto Betz)

 

Zu beiden Veranstaltungen ist Voranmeldung erbeten unter 0171 9715083, Fax unter 936424 oder an schickling.stiftung@web.de

 

 

XI. EGGISRIEDER SEMINAR für „Musik und Transzendenz“

 

Freitag bis Sonntag, 17.-20. September 2010

 

Übergänge. Wege in die musikalische Moderne

 

Am Ende des "langen 19. Jahrhunderts", am Vorabend des ersten Weltkriegs, finden wir in ganz Europa ein Tasten nach neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in einer sich rasch und bedrängend wandelnden Welt. Manche Ahnung des Kommenden vermag sich gerade mit den Mitteln der Kunst zu artikulieren. Aber überall ist eine Suche nach einer neuen Authentizität angesichts erschöpfter Muster und Modelle in Literatur, Musik und Malerei zu beobachten. Dabei gibt es nicht nur einen einzigen Weg, sondern viele Wege in die Moderne, je nach Ausgangspunkt und Traditionszusammenhang. Die unterschiedlichen Wege haben jedoch wenigstens eines gemeinsam: Sie sind noch heute spannend und sie vermitteln noch heute etwas von der Kühnheit und dem Mut ihrer Erstbegeher. Mit dem besonderen Schwerpunkt Musik, wollen wir Landschaft und Landkarte dieser Wege in unserem Seminar in den Blick nehmen.

 

Vorträge und Werkeinführungen

- mit Martin Brüske, Universität Fribourg/Schweiz

- mit Prof. Dr. Johannes M. Walter, Hochschule für Musik Karlsruhe

Chorsingen und Konzerte

- mit Ursula Riehm, Chorleitung

- Manfred Kratzer und Ulrike Meyer, Hochschule für Musik Karlsruhe,

- Bildbetrachtungen zum Thema

- Gesprächsrunden

 

Es werden Werke zur Aufführung kommen von Alban Berg (Klaviersonate op.1),

 Arnold Schoenberg (Aus Pierrot lunaire), Bela Bartok, Igor Strawinsky, Messiaen,

Peter-Michael Riehm, Jaime Padros.

 

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Musikbegeisterte wie an ausübende Musiker und Musikstudenten. Die Konzerte werden von den teilnehmenden Musikern und Musikstudenten gestaltet.

Gemäß der Tradition des Eggisrieder Seminares, das in dieser Form von dem verstorbenen Komponisten und Pädagogen Peter-Michael Riehm begründet worden ist, bildet das gemeinsame Chorsingen der Teilnehmer, heute geleitet von seiner Frau Ursula Riehm die pulsierende Mitte.

 

Seminarprospekt und weitere Info bei

Erich-Schickling-Stiftung,  Eggisried, 87724 Ottobeuren

Tel. 0171-9715083 (Ulrike Meyer) Fax 08332-936424

 

eMail: Schickling.stiftung@web.de

Nächste Veranstaltungen
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Letzte Verstanstaltung
ERICH SCHICKLING erhielt im November 2009 den Preis „PRO SUEBIA“ für sein künstlerisches Lebenswerk von der Dr. Eugen Liedl Stiftung. Die Feier zur Preisverleihung fand mit ca.80 geladenen Gästen in der Erich-Schickling-Stiftung statt. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Hans Frei, Augsburg.
Über Uns
Die Erich-Schickling-Stiftung im Günztal nahe Ottobeuren hat ihre Mitte in den Bildern und Glasfenstern des Künstlers Erich Schickling. Sie laden den Besucher, ob er zufällig als Günztalwanderer hierher gelangt ...