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„Schwäbische Weihnacht“

Am Samstag, 16. Dezember um 16 Uhr liest Helga Greier (Kempten) die „Schwäbische Weihnacht“ von Arthur Maximilian Miller in der Erich-Schickling-Stiftung Eggisried bei Ottobeuren. Die musikalische Gestaltung und Atmosphäre schafft Markus Noichl mit Musik auf der Harfe. Wegen beschränkter Platzanzahl ist Reservierung dringend empfohlen. Der Eintritt beträgt 10 €. Für Mitglieder des Förderkreises der Erich-Schickling-Stiftung sowie für Jugendliche ermäßigt 5 €. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Die „Schwäbische Weihnacht“ von Arthur Maximilian Miller (1901-1992) ist nicht nur wegen ihrer schwäbischen Übersetzung der Weihnachtsgeschichte so beliebt und alljährlich zu hören, sondern vor allem wegen ihrer hinreissenden Plastizität der Charaktere und der packenden Einfachheit und Tiefe des Wunders der Menschwerdung Christi. Seit den legendären Lesungen des vom Dichter autorisierten kongenialen Sprechers Erwin Holzbaur (1927-2010) wird das bekannteste Werk Millers von unterschiedlichen Interpreten und in unterschiedlichen Dialektfärbungen weitergetragen. Die Kemptener Rezitatorin Helga Greier wurde bei ihrem Vortrag von Erwin Holzbaur direkt ermutigt, die „Schwäbische Weihnacht“ in ihrer Version zu sprechen. Seitdem wird sie immer wieder angefragt, weil sie die Geschichte nicht nur liest sondern eindringlich erzählt: Josef, Maria und Elisabeth rücken plötzlich so nahe, als wären sie einem schon begegnet. Mit dem alten Hirten Hannes lernt der Zuhörer das Staunen über das unerwartete nächtliche Geschehen, das über ihnen als sichtbares Licht aufgeht und dem sie auf die Spur kommen wollen. Hier ist Weihnachten wieder neu zu entdecken.